Die Geschichte der Floecksmühle

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Die Niederwerths- oder Flöcksmühle ist die wahrscheinlich älteste Getreidemühle im Ochtendunger Bereich.

1406 war sie im Besitz des Deutschherrenordens und wurde als kirchlicher Besitz von den Franzosen 1794 fast völlig zerstört. Eine ganze Reihe von Pächtern hatte im Laufe der mehr als 400 Jahre die Mühle vom Deutschherrenorden gepachtet, unter anderem ein Johannes Ebertz, aus Mürtz zugezogen. Ein Basaltkreuz, das seine Frau nach seinem Tode im Jahr 1623 aufstellte kündet noch heute neben der Kapelle von seiner Existenz.

1663, genauer gesagt am 09.07.1663 wurde die Niederwerthsmühle unter dem Pächter N. Thonges zur Bannmühle ernannt – sie hatte damit die Mahlrechte für das Getreide der Bauern im „Banne“ Ochtendung.

1852 kaufte Servatius Flöck aus Kärlich die zerstörte Mühle und baute sie wieder auf. 1859 konnte der Mahlbetrieb endlich wieder aufgenommen werden. Servatius errichtete auch die kleine Kapelle, die 1852 eingeweiht werden konnte.

1882 Anton – „Toni“ – Flöck übernimmt die Mühle

1924 Servatius Flöck II übernimmt die Mühle von Anton Flöck

1959 Erich Dumont übernimmt die Mühle durch Heirat mit der Tochter Margret Flöck. Erich Dumont, im Hauptberuf Tierarzt, stellt den Mahlbetrieb 1966 ein.

1975 übernehmen die Brüder Ulrich und Jürgen Dumont das Anwesen und setzen es zur Nutzung als Wohnhaus und Ingenieurbüro instand.

Heute ist die Floecksmühle Heimat des Planungsbüros Reitz & Partner und Wohngebäude für 3 Familien.