Blog Eintrag

Das Kükenprojekt


Die Kinder der IGS Metternich und ihre engagierte Lehrerin Katrin S. haben im Projekt „Vom Ei zum Küken“ begeistert den Schlupf von Hühnerküken erlebt und erforscht.

Ein Küken nach dem anderen hat sich aus der Schale gekämpft.  Die Kinder der Floecksmühle haben die Fortführung des Projektes übernommen. Sieben Küken sind in der Mühlenküche eingetroffen.


Wir staunen,  dass die Tiere so entspannt wirken, nach dem aufregenden Transport und dieser großen Veränderung. Jetzt sind Marie, Babette und Holly damit beschäftigt, die Katzen fernzuhalten, täglich zwei mal den Käfig zu säubern (es riecht schon ein bißchen streng) und die Kleinen  häufig aus der Hand zu füttern. Damit sie so wunderbar zahm bleiben. Warum das so wichtig ist? Das erzählen wir später.

Nun werden sie auch deutlich munterer und wachsen!


Heute (6. März) haben wir bemerkt, dass die Küken gerne auf der Käfigkante sitzen und sehr neugierig sind.

Daraufhin hat Babette einen Stock als Sitzgelegenheit in eine Ecke montiert.

Und, siehe da: ein ganz natürliches Verhalten für ehemalige Baumbewohner!

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Marie hat einen besonderen Freund gefunden, er flattert gerne zu ihr, wenn sie den Käfig öffnet:

Wir vermuten, dass es ein kleiner Hahn ist.

Aus Flaum werden nach und nach Federn. Die Küken sind sehr lebhaft und verspielt. Unterbrochen von kurzen, gemeinsamen Schlafphasen unter der Wärmelampe suchen sie nach Aktivität und Bewegung. Aus Sicherheitsgründen  müssen wir sie noch eine Weile in der Küche behalten und sind daher bemüht, die Behausung mit Sitzästen, Stroh und Rindenstücken abwechslungsreich zu gestalten. Wenn sie später mit den erwachsenen Hühner vergesellschaftet werden, ist es hilfreich, wenn sie einen Teil ihrer neuen Umgebung schon kennen.


Marie hat die Hoffnung, dass ihr nichts auf den Kopf fällt, wenn sie ein Küchentuch anbietet!